Ein «Hindukatholik» schlägt vor

Die Kirce  hat in der «Patchwork-Methode» einige Elemente aus andern Religionen übernommen. Daran erinnert der «Hindukatholik» Hans Torwesten: «Hat sie nicht das ‹Beste› aus jüdischem Prophetengeist, griechischem Logos-Denken und so manchen heidnischen Gebräuchen herausgenommen und zu etwas Neuem zusammengeschweisst?»
Der Kunstmaler verweist in seinem Beitrag im Publik-Forum an Benedikt XVI. & Co.: «Sich vom platonischen Geist inspirieren zu lassen war noch erlaubt – aber von der Bhagavadgita oder den Reden Buddhas?»
Der Katholik, der sich auch vom Hinduismus inspirieren lässt, gesteht, dass es ihm Unwohlsein bereitet, wenn er am Anfang der Messe seine «übergrosse Schuld» gestehen soll. Er wäre ihm lieber, «an meine göttliche Natur im innersten Kern seines Wesens erinnert zu werden.
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Zum letzten Punkt: Schon oft habe ich am Anfang der Messe die Gläubigen eingeladen, im «Bussakt» nicht nach den Sünden und Fehlern, nach dem Misslungenen zu suchen, sondern nach dem Gelungenen: Was durfte ich in den letzten Tagen Gutes tun. Und was wurde mir von Gott und den Mitmenschen an Gutem und Schönem geschenkt? Um dann in der Eucharistie/Feier des Dankes, dafür zu danken.

Walter Ludin

Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant

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