…. sind sich einig?Ein Papst spricht den andern heilig – oder zumindestens mal selig (es gibt, wie heute einen «seligen Heiligen» Vater; zurzeit Johannes Paul II.). Und alle Päpste sind sich in allem einig. So scheint es – vor allem den Konservativen. Wenn man die folgende Meldung sieht, schaut die Sache etwas anders aus. «In seinem neu erschienenen Buch True Reform: Liturgy and Ecclesiology in Sacrosanctum Concilium, erzählt Massimo Faggioli die Antwort Paul VI auf die Frage seines Philosophen-Freundes Jean Guitton warum er nicht das Missale von 1962 dem abtrünnigen ErzbischofMarcel Lefebvre und seine Anhänger zugestehe. Paul VI antwortete: Niemals. Diese Messe … würde zum Symbol der Verurteilung des II Vatikanischen Konzils. Ich werde die Verurteilung des Konzils durch ein Symbol unter keinen Umständen akzeptieren, Sollte eine solche Ausnahme für die Liturgie des II. Vatikanischen Konzils genehmigt werden, würde damit das gesamte Konzil erschüttert werden. Und als Folge würde an der apostolischen Autorität des Konzils gerüttelt werden.»——————————————-Genau das hat B 16 bekanntlich getan. Mit genau den Folgen, die Paul VI. vorausgesagt hat …
Walter Ludin
Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant