Der Traum von einem anderen Bischofsbild

In seinem Rundbrief vom 1. November 1962 berichtet Helder Càmara von der Lektüre des Buches der beiden Dominikanerpatres Yves Congar und Bernard Dupuy: «L’Episcopat et l’Église Universelle» (Das Bischofsamt und die Weltkirche), in dem Congar über die Stellung und den Dienst des Bischofs, die Kollegialität u.a. schreibt. Câmara fügt als seinen ‹persönlichen Kommentar› hinzu:«Wie gut wäre es, wenn mit einem Mal endlich Schluss wäre mit der Kaste der Bischöfe-Fürsten und sich für immer das Bild des Hirten, des Dieners, des Vaters durchsetzen würde!Wie gut wäre es, wenn das grösste und wichtigste Anliegen eines jeden Bischofs die Bildung eines Teams mit seinen Priestern und den Laien wäre, um so besser Gott und dem Nächsten dienen zu können!Wie gut wäre es, wenn der Traum von der armen Kirche (angefangen bei Papst und Bischöfen) das Komplott einer kleinen Gruppe übersteigen- und übergreifen würde auf das gesamte Bischofskollegium!»(Giancarlo Collet)

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