… oder ethnische Säuberung?Beim nochmaligen Durchblättern des Buches über Israel/Palästina meiner Studienkollegin Marlène Schnieper treffe ich wieder auf einen Abschnitt, der zeigt, wie lügenhaft der zionistische Slogan «Ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land» war:»Im Lauf der bewaffneten Auseinandersetzungen (von 1948) wurden 531 Dörfer des historischen Palästina zerstört, in elf urbanen Bereichen in Städten wie Tel Avif-Jaffa, Haifa und Jerusalem gab es praktisch keine arabischen Bewohner mehr ….. Was das offizielle Israel als Unabhängigkeitskrieg bezeichnet, lief nach Darstellung des jüdischen Historikers Papes auf eine ‹ethnische Säuberung› hinaus, die mit andern schweren Menschenrechtsverletzungen einherging.» (S. 89 f)
Erst wenn Israel sich diesem «Makel seiner Geburt» stellt, ist Friede möglich. Wer das Land daran erinnert, erweist ihm letztlich einen Dienst. Ich bin nicht der einzige, der dieser Meinung ist …
Walter Ludin
Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant
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