Wem schaden ...

…Kirchenaustritte?Der niederösterreichische Pfarrer Gerhard Hackl zum Thema Kirchenaustritt Auf die Frage, warum ich bei meiner entschieden und öffentlich geäußerten Kritik an verschiedenen extrem unbiblischen Vorschriften und Maßnahmen, Ansichten und Vorkommnissen in der Kirche, sie nicht verlasse, antworte ich: Ich halte mich an das Wort des seligen Papstes Johannes Paul II. in Salzburg : NICHT AUSTRETEN SONDERN AUFTRETEN ! Daher trete ich mit aller Entschiedenheit aufbauend kritisch auf und verlange leidenschaftlich eine totale Reform im Sinne der klaren Aussagen in der Hl. Schrift, die nicht beachtet werden. Die Kirche ist für mich nie ein Gegenüber ! KIRCHE SIND WIR ALLE ! Päpste, Bischöfe und Priester sind nur ein winziger Teil der weltumspannenden Kirchengemeinschaft. Wir sind keine Papstkirche, wir alle sind Kirche und wollen daher uns selbst für immer TREU bleiben! Durch «Kirchenaustritte» werden nicht jene getroffen, denen Protest und Kritik gelten, sondern die Pfarren, sie verlieren dadurch oft die Besten. Denn Kirche beginnt in der Pfarre und muss dort zuerst gelebt und verwirklicht werden. Gerade kritische Personen sind für eine gute Entwicklung der Kirche brennend notwendig und sollten daher die Kirche nicht verlassen und sie jenen überlassen, die rückwärts statt vorwärts gewandt sind ! Sie sollten das eigentliche Rückgrat für Reform und Erneuerung bilden ! Sie sind unsere ganze Hoffnung !

Walter Ludin

Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant

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