«Rebellen-Priester

in Österreich sehen sich durch Papst bestärkt»Unter diesem Titel berichtet die KIPA soeben: Die österreichische «Pfarrer-Initiative» sieht sich durch Papst Benedikt XVI. trotz dessen Kritik in ihren Reformanliegen bestärkt. Der Sprecher der Initiative, Helmut Schüller, äusserte sich im österreichischen Fernsehen am Donnerstagabend «angenehm überrascht» von einer öffentlichen Stellungnahme des Papstes. Wichtig sei, dass der Heilige Stuhl die Priester mit ihren Forderungen wahrnehme. Auch sei in den Äusserungen Benedikts XVI. «keine Rede von einer Sanktion oder einem Verbot» gewesen, so der Sprecher.Schüller wertete die Papstworte als Signal an die österreichischen Bischöfe, die sich bislang kritisch zur Pfarrer-Initiative stellten: «Ich glaube, es wird Nachdenklichkeit geben, dass der Papst doch offensichtlich einen Platz für uns in der Kirche sieht und dass die Fragen von ihm nicht rundweg abgewiesen wurden», sagte Schüller im österreichischen Fernsehen.
————————-Immerhin, endlich ein Hoffnungszeichen!

Walter Ludin

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