Unflätige konservative MedienVorgestern referierte mein verehrter Kollege Rolf Weibel an der Uni LU über die Synode 72, unter besonderer Berücksichtigung ihrer Öffentlichkeitswirkung. Schon damals fielen konservative Medien durch ihre Unredlichkeit auf. Dazu Rolf laut meiner Zusammenfassung in der KIPA:
In den Diözesen wurden für die Synode 72 Pressestellen eingerichtet. Alle Vorbereitungspapiere wurden veröffentlicht und zur Diskussion gestellt. Die Plenarversammlungen waren öffentlich zugänglich. «Trotz kontinuierlicher und transparenter Information äusserte die konservative Seite Misstrauen», musste Rolf Weibel feststellen. Die «schweigende Mehrheit» habe sich übergangen gefühlt. Ihre Vertreter hätten «unsachliche Unterstellungen» verbreitet.————————————————————–In der Diskussion wurde nach der Rolle der konservativen kirchlichen Medien in den gegenwärtigen Diskussionen gefragt. Rolf verwies auf ein Internet-Portal, das wahrscheinlich von den Pius-Brüdern produziert wird, mit rechtlichem Sitz auf den Bahamas. Die anonymen Autoren würden offensichtlich von krankhaftem Hass geleitet. So bezeichnen sie die Mitglieder des katholischen Frauenbundes als «Teufelsbräute». Für sie ist sogar Huonder ein «Altliberaler», vor allem wegen seiner Hochschule, die von einem «Fräulein aus Deutschland» geleitet werde.Dieses «Fräulein», Eva Maria Faber, übrigens eine Facebookfreundin von mir, referiert an der Uni Luzern am nächsten Donnerstag über das Konzil, um 18.15. Herzlich willkommen…
Walter Ludin
Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant