ite5/2011Zwei Einladungen1. Die neueste ite-Nummer mit Bildern von Fernand Rausser ist sehr schön geworden. Wer die Zeitschrift noch nicht abonniert hat: Wir schicken gerne Gratis-Probenummer: abo@kapuziner.org2. Besucht uns im Internet: http://www.ite-dasmagazin.ch Wir sind stehts bemüht, diese Homepage noch besser zu machen. Für Anregungen (z.B. betr. der Navigation)sind wir sehr dankbar: wludin@bluewin.ch
Pressedienst: Arbeit – Lust oder Frust«Bilder zum Nachdenken»: So lautet der Untertitel der Dezembernummer von ite, der Eine-Welt-Zeitschrift, die von den Schweizer Kapuzinern herausgegeben hat. Im Mittelpunkt stehen eindrückliche Fotos des bekannten Berner Fotografen Fernand Rausser. Aufgenommen auf verschiedenen Kontinenten stellen sie die unterschiedlichsten Formen von Arbeit dar. Begleitet werden sie von kurzen Texten, zum Beispiel von Dorothee Sölles spirituellen Impulsen und von Gedichten von Anke Maggauer-Kirsche. Ein Heft, das man nicht so rasch aus den Händen legt …Gratis-Probenummern bei: Missionsprokura der Kapuziner, Postfach 1017, 4601 Olten. Telefon: 062 212 77 70. E-Mail: abo@kapuziner.orgEine Auswahl von Artikeln unter: http://www.ite-dasmagazin.ch/
Mein Editorial ite Arbeit Früher stand nicht selten in Todesanzeigen der Satz: «Sein Leben war Arbeit.» Als ob es im Leben nicht noch anderes gäbe Doch tatsächlich fanden viele Menschen in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg kaum Platz für etwas anderes. Um ihre und ihrer Familien Existenz zu sichern, mussten sie fast pausenlos arbeiten.Ich denke da an meinen Vater, der neben seiner Tätigkeit als Kleinbauer einige Monate des Jahres auf dem Bau arbeitete. Auch als er schon alt und kränklich war, gab es für ihn immer noch etwas zu tun. Und er hatte Hemmungen, spazieren zu gehen, weil er meinte, man könnte ihn für faul halten!Zum Glück haben sich die Zeiten geändert. Neben der Arbeitssucht vor allem in «höheren Etagen» gibt es den Trend der «Work-Life-Balance»: das ausgewogene Verhältnis von Arbeit und Musse – wobei nach wie vor die Arbeit wohl die wichtigste Rolle spielt. So greifen wir mit dem Thema der vorliegenden Nummer einen zentralen Aspekt des Lebens auf. Dieses Thema wurde uns vom bekannten Fotografen Fernand Rausser vorgeschlagen. Er lieferte uns dazu viele Hundert exzellenter Bilder. Manche zeigen, wie früher gearbeitet wurde.Wir hatten die Qual der Auswahl. Gleichzeitig mussten wir ein neues Layout erfinden. In den bisherigen «Bildnummern» stellten wir jeweils eine schwarz unterlegte Seite mit einem ganz kurzen Text (z.B. Gedicht) neben die Fotos. Diese Gestaltung «funktioniert» beim jetzigen grösseren Format nicht mehr. Unser Grafiker Stefan Zumsteg fand Lösungen, die Sie hoffentlich ansprechen. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein beschauliches Sehvergnügen!
Walter Ludin
Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant