Der Papst forderte vor Konzilsbeginn unermüdlich zu Gebet und Selbstheiligung auf, um fähig zu werden, den Anruf des Heiligen Geistes zu hören.«Johannes XXIII. wollte Zwiesprache halten mit sich, mit der Geschichte und der Tradition der Kirche, der er treu bleiben wollte» (A 1, 497). Am 9. September 1962 sprach er vor Seminarregenten im Hinblick auf seine Exerzitien, die einen Tag darauf, am 10. September 1962, begannen, in denen er sich geistlich auf den Konzilsbeginn einstellen wollte:«In aller Frühe und schweigend begleite ich Msgr. Capovilla bei der Überführung der heiligsten Eucharistie von der Vatikankapelle nach der Kapelle im ‹Turm San Giovanni›, wo ich meine persönlichen vorkonziliaren Einkehrtage glücklich beginne. […] Hier ist alles Vorbereitung der Seele des Papstes auf das Konzil: alles, auch die Vorbereitung auf die Eröffnungsansprache, die alle Welt, die in Rom zusammenströmt, erwartet, wie sie auch der Radioansprache lebhafte Beachtung schenkte, die heute Abend in aller Welt gehört wurde» (A 1, 498).(ufw; vgl. A 1, 497-501)
Konzilsblogteam
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