Umfragen zu den eidgenössischen Wahlen

Wie halten Sie es mit der Umwelt?(Das Folgende betrifft leider nur den Kanton Luzern. Es könnte auch für Ausserkantonale von Interesse sein. Diese können es vielleicht Bekannten im Kt. LU weiterleiten…)
Die interfranziskanische Gruppe Gerechtigkeit, Friede, Bewahrung der Schöpfung/GFS stellte Männern und Frauen, die für den Nationalrat/Ständerat kandidieren, einige Fragen. Sie beschränkte sich auf die CVP. Denn: Bei den Rechtsparteien ist es klar, wie sie entscheiden, ebenso bei den Linken. Die «Mittepartei» CVP lässt sich nicht ohne weiteres einordnen. Doch die Antworten, die eingegangen sind, zeigen eine erstaunliche Offenheit für ökologische Fragen. Ist dies auch der Fall bei jenen, die nicht geantwortet haben????????
Hier mein Brief:Sehr geehrte …Unsere interfranziskanische Arbeitsgruppe Gerechtigkeit, Friede, Bewahrung der Schöpfung/GFS möchte unsern Schwestern und Brüdern für die kommenden Wahlen Entscheidungshilfen geben. Deshalb führen wir unter den Kandidierenden eine Umfrage durch, die sich auf ihre Einstellungen zu ökologischen Fragen konzentriert, aus aktuellem Anlass auf den Bereich (Atom)Energie.So wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie kurz die folgenden Fragen beantworten könnten:1.) Sollte Ihrer Meinung nach die «Option Kernenergie» offen gehalten werden?2.) Wie stellen Sie sich zu einer Laufzeitbegrenzung für die bestehenden Atomkraftwerke? Ist sie notwendig? Wie lange sollen die Werke maximal am Netz bleiben dürfen?3.) Wie soll der Wegfall des Atomstroms kompensiert werden? Befürworten Sie den Bau von Gaskraftwerken oder bevorzugen Sie den forcierten Ausbau der Effizienz und der erneuerbaren Energien?4.) Unterstützen Sie auch nach dem Entscheide zum Atomausstieg das Klimaziel von 20% plus im Inland und die dafür notwendigen Massnahmen (Revision CO2-Gesetz)?
Zum Voraus vielen Dank für Ihre Antworten.
Nun wünschen wir Ihnen einen erfreulichen, nicht allzu stressigen Wahlkampf.
Freundliche Grüsse im Namen unserer Gruppe: W. Ludin
——————————————————Die eingegangenen Antworten
(Heute und in den kommenden Tagen die Antworten, ohne Kommentar…)
Gerne beantworte ich Ihre Fragen:1) Nein; es gilt, Alternativen zu suchen.2) Die Werke sollen bis Ende ihrer Laufzeit am Netz bleiben können und dann abgestellt werden.3) Ich bevorzuge erneuerbare Energien.4) Wichtig ist mir eine realistische Gesetzesvorlage. Ihre Unterstützung würde mich freuen.Besten Dank und freundliche GrüsseAndrea Gmür Taubenhausstrasse 226005 Luzern
Vielen Dank für Ihre Email mit den Fragen, die ich gerne wie folgt beantworte: 1. Nein2. Schrittweiser Ausstieg bis 2034, das erste soll bereits 2019 vom Netz (gem. Bundesrat)3. Ich bevorzuge den forcierten Ausbau der Effizienz und der erneuerbaren Energien4. Ja Herzlichen Dank für Ihre guten Wünsche. Freundliche GrüsseDaniel Piazza
(Fortsetzung folgt)

Walter Ludin

Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant

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