Wovor haben wir Angst? 2.9.11 (Kipa) «Es ist immer die Frage, was diese Person aus diesem Amt oder diesem Dienst macht. Für mich ist es eine ängstliche Person, weil sie sich nicht getraut, in die Zukunft zu gehen. In der Kirche haben wir zur Zeit die Mentalität `zurück zu den Fleischtöpfen Ägyptens` oder zur guten alten Zeit, so, wie das Volk Israels auf einmal sagte: Warum sind wir jetzt in dieser Wüste, wären wir doch in Ägypten geblieben. Auf einmal ist Ägypten gut. So ist es auch bei uns: Früher war es besser. Das stimmt aber nicht, früher war es nicht besser. Wir müssen als Kirche voraus gehen, mit Hoffnung, Und dann wird es auch gut. Wir haben die Zusage: Die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen. Wovor haben wir Angst?»
Der Abt der Benediktinerabtei Engelberg, Christian Meyer, über die Person des Papstes, Benedikt XVI., in der Talkshow «Aeschbacher» des Schweizer Fernsehens Sf-DRS vom 1. September.—————————Ja, früher war alles besser, vor allem in der Liturgie. Da konnte man eigenen Gedanken nachhängen, während der Priester etwas in unverständlicher Sprache murmelte. Heute wird man durch die Impulse gestört, die auch in den traditionellen liturgischen Formeln daherkommen, z.b. wenn von Friede und Gerechtigkeit in den Gebeten die Rede ist. Da könnte man ja auf dumme dh. politische Gedanken kommen, die uns bis in den Alltag hinein verfolgen ….
Walter Ludin
Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant