VerachtungWie bereits in einem fast ganzseitigen Interview in der Basler Zeitung vom Samstag warnte der Abt von Einsiedeln in seiner 1.August-Ansprache davor, Menschen, die anders sind, zu verachten. Aus einem Bericht der KIPA:
«Werlen nannte auch konkrete Beispiele für eine Haltung der Verachtung. Ohne jüngste Kampagnen der Schweizerischen Volkspartei (SVP) namentlich zu nennen, sagte er unter anderem: «Wenn Verantwortliche in Wirtschaft und Politik auf Plakatwänden als Verbrecher dargestellt werden, nicht weil sie sich ausserhalb des Gesetzes bewegen, sondern weil sie der Parteilinie nicht entsprechen, so hat das mit Verachtung zu tun. Wenn Menschen aus anderen Nationen, Kulturkreisen oder Religionen auf Plakatwänden als Gefahr oder gar als Ungeziefer dargestellt werden, so hat das mit Verachtung zu tun.»fahren.
————————-Auch wenn ich – anders als mein Blog-Kollege Angehrn – Hemmungen habe, unsere nationalistische SVP mit den Nazis zu vergleichen: Die Nazis bezeichneten die Juden als «Ungeziefer». Was dann geschah, wissen wir … Also wehret den Anfängen.
Walter Ludin
Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant