Bedenkenswertes zu Kruzifixen

Klammern ans «Eigene» 5.11.10 (Kipa) «Gewiss ist relevante Religion nie abgehoben, sondern steht in Wechselwirkung mit Kultur und Gesellschaft. Doch scheint nun das äusserliche Zeichen mehr Bedeutung zu erhalten als das Bezeichnete. Gerade in einer Schweiz, die immer säkularer und pluralistischer, weltlicher und weltoffener wird, klammert man sich offenbar an konkrete Manifestationen der Tradition und des ’Eigenen’. Wer kümmert sich aber um lebendige Kirchen? Und wie alarmiert zeigen sich die Verteidiger unserer Werte, wenn eine Initiative gegenüber Eingewanderten und ihren Nachkommen Rechtsbewusstsein und Humanität vermissen lässt?» Redaktor Christoph Wehrli in einem Kommentar unter dem Titel «Schattenkampf ums Kreuz» in der Neuen Zürcher Zeitung vom 5. November. Die Staatsschule seit seit je konfessionell neutral, schreibt er. Und der Kampf für Kruzifixe oder Kreuze könne Identitätsängste nicht wirklich beheben. – In der Schweiz ist in den letzten Wochen ein heftiger Streit um die Zulässigkeit von Kreuz und Kruzifix in Schulen und öffentlichen Gebäuden ausgebrochen.
Wie wahr! Reden wir wieder über Inhalte, statt über Symbole.

Walter Ludin

Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant

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