Vorerst keine OPHeute Montag kann ich endlich in die Ferien fahren, allerdings bloss für fünf Tage, in die Ferienwohnung von Freunden am Walensee.Letzte Woche habe ich mich intensiv mit der Frage befassen müssen, ob ich meine Zustimmung gebe zur Operation, welche die Lungenspezialisten im Spital vorgeschlagen haben: zur Entnahme von Gewebe, um genügend Material für eine Biopsie zu haben und dann die Ursache meiner Lungenschwäche zu eruieren. Mein «Leibarzt» hat mich darin bestärkt, vorerst darauf zu verzichten und Komplementärmedizin anzuwenden (Akupunktur, Bioenergetik). Er fand, ich sei längst nicht so krank und schwach wie seine Kollegen im Spital meinten, die mich als Hochrisiko-Patienten einschätzen. Doch wenn das Risiko wirklich so gross wäre, müsste man umso vorsichtiger sein. Sonst müssten die Kollegen sich eines Tages sagen: «Wir haben keinen Ludin mehr. Doch wir wissen immerhin, warum er krank geworden ist ….»Übrigens: Es ist gar nicht selbstverständlich, dass es mir doch verhältnismässig gut geht – nach alldem, was man mit mir «angestellt» hat: seit Mai drei Operationen und vier recht harte Chemo-Zyklen. Ich verdanke es sicher auch den vielen lieben Menschen, die stets an mich gedacht haben. Hier möchte ich nur eine Person erwähnen: meine Geistheilerin Vreny Zehnder. Ich durfte nicht nur mehrmals zu ihr zum Handauflegen gehen. Sie denkt überdies jeden Tag an mich und schenkt mir heilende Energien. Vielen Dank, liebe Vreny.Ich erlaube mir, nochmals auf ihr neues Buch aufmerksam zu machen, das sie kürzlich veröffentlicht hat (das Buch «Heiterer», das wir vor gut 10 Jahren miteinander publiziert haben, ist leider nur noch antiquarisch erhältlich bei amazon.de und zvab.com):
Vreny Zehnder: Heitere Gelassenheit, nicht immer, aber immer öfter. Druckerei Schüpfheim AG, 6170 Schüpfheim. E-Mail: bestellung@dsag.ch ISBN:978-3-907821-74-9. 101 S., Fr. 25.-»Heitere Gelassenheit im Alltag will bewusst geübt sein. Ohne komplizierte Prozesse.» Unter diesem Motto steht das kleine, sympathische Buch der Entlebucherin Vreny Zehnder. Die bald 80-Jährige gilt als eine der besten Geistheilerinnen der Deutschschweiz. Sie lässt uns in ihrem Werk teilhaben an den Weisheiten und Einsichten, die sie in ihrem eigenen Leben und auch im Kontakt mit Hilfesuchenden gewonnen hat. Ihre einfachen, schnörkellosen Texte sind so etwas wie eine «geistige Apotheke» (Josef Lischer in seinem Vorwort). Judith Zehnder, eine Tochter der Autorin und professionelle Graphikerin (vom Büro Grafissimo), hat das Buch sehr ansprechend gestaltet und illustriert.
Walter Ludin
Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant