Piusbrüder triumphierenDer Papst gehe nie und nimmer hinter das Konzil zurück. Auch die «Versöhnungs»-Geste gegen die Piusbrüder sei keineswegs in diesem Sinne zu interpretieren. So betonen B-16-Fans, vor allem auch Bischöfe, immer wieder. Jemand sieht es anders:
Vor fünf Jahren undenkbar 19.10.10 (Kipa) «Wir werden vom Papst ernst genommen. Vor fünf Jahren wäre es noch undenkbar gewesen, das Konzil in Frage zu stellen. Heute versucht Rom eine neue Interpretation des Konzils zu geben.» Niklaus Pfluger (51), erster Generalassistent der schismatischen Pius-Bruderschaft, gegenüber der US-amerikanischen Traditionalisten-Zeitschrift «The Angelus». Es sei eine «Illusion» zu meinen, dass die Pius-Bruderschaft einen Kompromiss mit Rom eingehen werde: «Wir müssen dieser Konzilskirche sagen: ’Es ist genug! So könnt ihr nicht weiterfahren.’»- Die Pius-Bruderschaft ist vor vierzig Jahren gegründet worden.
Umso mehr müssen die Kirchenreformer wachsam bleiben und das Zweite Vatikanum ernst nehmen.
Walter Ludin
Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant