Bischöfe ...

… im KonfliktBeim Abarbeiten der über 600 Mails, die in den letzten Wochen und Monaten sich angesammelt haben, stosse ich auf eine Aussendung der österreichischen Laieninitiative vom Juli. Immer noch aktuell:»Das Vatikanum erklärt, dass Bischöfe die Teilkirchen als Stellvertreter und Gesandte Christi leiten. Ihre Gewalt … «kommt ihnen als eigene, ordentliche und unmittelbare … zu.»Nehmen Bischöfe das ernst, müssen sie den Konflikt riskieren und auf sich nehmen. Tun sie das nicht, reduzieren sie ihr Amt auf unverantwortliche Weise zu Filialleitern der Kurie. Dann passiert das, was die von Zulehner geleitete Studie des ORF nun zeigte: Nicht nur große Teile des Kirchenvolks, sondern auch der Pfarrer, stimmen mit der Leitung nicht mehr überein.» Ich wünsche unserem neuen Bischof, dass er solchen Mut zu Konflikten hat. Dann wird er sicher erfahren, wie viele Gläubige hinter ihm stehen. Und dass das Bistum Basel nicht das schwierigste der Welt ist.

Walter Ludin

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