In Schweden braucht man immer zwei Hände.
Zwei Hände um die Türen zu öffnen – eine um den elektronischen Tag ans Codeboard zu halten und die andere, um die Türe aufzuziehen.
Zwei Hände um die Schublade in der Küche zu öffen, wegen Kindersicherung
dasselbe gilt für alle Türen in der Einbauküche. (Man stelle sich also vor, man wolle Abfall entsorgen. Da muss man den Abfall, den man von irgenwoher heranträgt erst ablegen, dann mit beiden Händen die Türe zum Abfallkübel öffnen, dann den Abfall entsorgen…)
Zwei Hände um die Fenster zu öffnen. Eine zieht den Riegel hoch, die andere betätigt die Falle.
Zwei Hände um den Müll im Müllhaus zu deponieren, da die Tür mit einer Feder versehen ist und sofort wieer zuschlägt, sobald man sie geöffnet hat.
Ebenso die Tür zur Waschküche. Man kommt beladen mit einem Berg Wäsche in den Keller. Aber bevor man die Waschküche betritt, muss man erst die ganze Wäsche abstellen, mit beiden Händen die Tür öffnen (am besten einen Fuss in die Tür stellen), die Wäsche wieder aufheben und sich durch den Türspalt in die Waschküche drängen.
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Ich finde unnötig viele Hindernisse im Alltag!
Sibylle Hardegger
Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant