Katholisches Schlaraffenland ?! (II)

Meine Überlegungen zum «katholischen Schlaraffenland» sind weiter gediehen. Gemäss der Definition braucht man in einem Schlaraffenland nichts zu tun und alles fällt einem zu. Ist das so hier in Schweden? Jein. Damit will ich sagen, es fällt einem sehr vieles zu. Katholiken, die auf einen zugehen nach der Messe, die einem helfen hier im Land sesshaft zu werden und zum Beispiel die Bürokratie zu überwinden. Vernetzung geschieht ziemlich einfach unter den Katholiken hier. Wir sind so wenige, da kennt man sich – auch quer durchs Land hindurch. 
Doch einfach nur den Mund aufsperren und die fetten Hühnchen fressen, dass geschieht auch hier nicht ohne weiteres. Wir sind ein kleine Gemeinschaft. Da zählt jeder und jede. Die Minoritätenkirche kann nur gelingen, wenn sich jede und jeder einsetzt für das Wohl des Ganzen. 
Wie ein Leib viele Glieder hat und alle das ihre dazu tun müssen, damit der Leib funktioniert. Ich finde das eine sehr katholische Realität.
Aber ich will weiter darüber nachsinnen. Und teile es gerne. 
 

Sibylle Hardegger

Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant

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