Begierig, etwas aufgeregt und auch leicht verspannt harren wir jeden Frühling den Presse-Orientierungen der Opernhäuser und Theater zur neuen Saison, sprich zum Spielplan 2016/17, entgegen. Wenn Herr Homoki seinen Traditionen treu bleibt, wird es in Zürich nächstens so weit sein. Und in St.Gallen, wo nochmals sicher eine Saison mit bespielbarem grossen Haus bevorsteht, dann so irgendwann im Mai.
Was wir einfach hoffen: Dass die Organisation von Neuproduktionen auf so engem Raum, wie Zürich und St.Gallen nun einmal liegen, etwas koordinierter erfolge würde. In der gleichen Spielzeit an beiden Häusern Neu-Inszenierungen von «Norma» und «Macbeth», das war doch irgendwie sinnlos. Und der Kritiker geht dann eben nicht an beide Premieren, so viel Zeit (und Geld) ist nun mal nicht.
Das PS: Herrn Koskys «Macbeth» lässt hoffen. Schwarz, schwärzer, am schwärzesten mit Krähen.
Heinz Angehrn
Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant