Zum Schluss der Aphorismen

Da der heutige Tag für mich ein der Tag der Musse sein soll, habe ich diesen abschliessenden Text vorproduziert.
Ja, Sie haben recht, Ihr habt recht, wenn Ihr/Sie meine kleine Aphorismen-Reihe als leicht unseriös oder auch als allzu bösartig beurteilt! Doch, ich erflehe Euer/Ihr Verständnis. Auch habe ich diesen Sommer wieder die Harry Potter-Welt intensiv erforscht. Aphorismen solcher Art sind auch Möglichkeit, grossen Zorn und grosse Verärgerung seelenhygienisch zu verarbeiten, ohne sich selber dabei Schaden (psychischer wie juristischer Natur) zuzufügen. Nun dürftet Ihr/Sie fragen, woher Zorn und Verärgerung denn stammen.Den ersten und zweiten Teil der Sache kennt/en Ihr/Sie wohl: das wiederholte Sprechen von Papst Franziskus über die misericordia, die Barmherzigkeit Gottes, deren Verkündigung Hauptaufgabe der Neuevangelisation sein soll; und das Reden des Churer Bischofs im fernen Fulda.Der dritte und auslösende Teil aber war folgendes Zitat im Tagi-Interview mit Willi Anderau: «Ich weiss aus sicheren Quellen, wie verächtlich man im Bischofshaus über Papst Franziskus spricht. Wenn ein Papst eine Synode ausruft, heisst dies, dass man über solche Themen offen reden darf. Viele haben deshalb wieder Hoffnung geschöpft. Chur hingegen wartet bereits auf die Zeit nach Franziskus.»

Heinz Angehrn

Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant

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