Die Diakonenweihe in St.Gallen.
Ich war mit dabei (im Volk wie eigentlich immer, da mir Massenkonzelebrationen zuwider sind und ich sie für den Fall meiner Trauerfeier verboten habe – gemäss katImp halte ich mich selber daran), litt wie wohl viele nur unter zwei Dingen, den harten Kniebänken (s.unten) und der Überlänge von geschlagenen 130 Minuten und dachte mir manches. Die Predigt des Chefs war kurz, persönlich und sehr auf Franziskus bezogen (er legte den neuen Diakonen besonders zwei Abschnitte aus «Evangelium gaudii» ans Herz – dem geh ich noch nach).
Nun aber zum Knien auf diesen Monstern (als Priester weiss man gar nicht, wie gut man da wegkommt!): Warum machen wir es eigentlich nicht wie im Tessin, wo das Volk nach der Wandlung wieder aufsteht? Das verkürzt die Härte um mehr als zwei Drittel.
Heinz Angehrn
Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant