Gerne führe ich einen bei Kollega Ludin gefundenen Gedanken in meiner Sprache weiter: Muss man(n) sich vor einer vielfältigen, einer plural wirkenden, sprich einer farbig und lebendig auftretenden Kirche fürchten? Ist eine solche Kirche nicht exakt die Folgerung der theologischen Aussage, dass Gott auch lebendige Geistkraft ist, die dort wirkt und bewegt, wo sie will? Es ist doch eine gute Entwicklung, dass etwa die 16 Pfarreien in unserem Dekanat nicht alle über einen Leisten geschlagen werden können, dass sich nicht alle das selbe «anbieten», dass nicht überall die selbe Theologie verkündet und gelebt wird. Meines Wissens heisst «katholikos» weltweit-umspannend, nicht uniform-einheitlich. Ich liesse mich nur von Altphilologen, aber nicht von Theologen belehren…
Heinz Angehrn
Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant