Schliesslich: Ich höre, dass Oberstufenlehrer/innen es nicht mehr wagen, für eine Klassenreise eine attraktive Bergwanderung zu planen, weil sie in extremis mit einem juristischen Verfahren rechnen müssen. Wer ist denn da schuld, wenn ein übergewichtiger unsportlicher Schlabber-Typ auf einem der letzten verbliebenen Schneefelder, mit denen man in Höhen ab 2000 müM immer noch rechnen muss, ausrutscht und den Hang hinunter saust? Sicher wohl eher seine Eltern oder noch sein/e Arzt/Ärztin, aber doch nicht diese/r Pädagoge/in, der/die den Schülern etwas bieten will.
Qed: Gerade traf ich mich mit Daniel und seiner Partnerin zur Hochzeitsplanung. Er und ich erinnerten sich, wie ich 1991 mit den meisten Jungs (die girls waren mit dem zweiten Lehrer bei einer Hütte geblieben) seiner UG-Klasse in dickem Nebel zum Creux du Van aufgestiegen war. Das sind Erlebnisse, die bleiben, nicht das langweilige Trotten auf ungefährlichen alten Gleisen.
Ende der Betrachtungen zum Thema.
Heinz Angehrn
Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant
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