Beispiel 2: Im Jahr 1985 wurde im Rahmen des legendären Sommerlagers der Pfadi St.Otmar mit dem Thema «Robin Hood» Martin feierlich tief in der Nacht auf den Namen Wiff getauft und zu diesem Zweck nach Mitternacht in einen eiskalten Bergsee geworfen. All dies geschah oberhalb des Dorfes Tschierv im Val Müstair. Wäre die Wahrscheinlichkeit von 0,0001% eingetreten und sein Herz hätte ob des Schocks versagt, hätte die ETH einen Jahrgangsbesten verpasst und die Diabetesforschung wäre ärmer dran. Doch da diese 0,0001 nicht eintraten, waren viele junge Menschen um eine lässe Erfahrung reicher. Sie sehen, liebe Lesende, wie unsinnig dieses Schreien nach Sicherheit ist. Wer solches erlebt hat, hat Unfug wie Basejumping und Co. gar nicht nötig.
Ach ja: Im gleichen Lager gabs auch noch einen gebrochen Arm (Penaltyschiessen) und einen gebrochenen Finger (Turm aufstellen). Vielleicht wären wir besser zuhause geblieben?
Heinz Angehrn
Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant
https://www.blogs-kath.ch/wider-den-irrsinn-der-totalen-sicherheit-iii/