Die Analogie des Jahres

Die zieht Herr Roger Liggenstorfer, persönlicher Mitarbeiter von Kardinal Kurt Koch, in der gestrigen Prä-Oster-Nummer unseres «Tagblatts», wenn er den jetzigen Bischof von Rom mit seinem Vorgänger vergleicht und in frechster Weise formuliert:
«Ohne Benedikt hätte es Franziskus nicht so leicht. Es ist die Art und Weise, wie sie den Menschen begegnen, die sie unterscheidet. Kann man Benedikt mit Bach vergleichen, so komponiert Franzikus eher wie ein Tschaikowsky.»
Ich lese das mit grosser Heiterkeit und Genuss. Empfinde ich J.S.Bach doch als den logisch-mathematischen Langeweiler der Musikgeschichte und den traurig-schwulen Piotr Iljitsch als einen der grössten Künstler menschlicher Empfindung und ihres Ausdrucks.
 

Heinz Angehrn

Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant

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