Johannes 9

Dies ist wohl das am wenigsten eingängige der klassischen Evangelien in der Fastenzeit. Wir leben so Meilen entfernt von Kulturen, in denen man noch an einen «Tun/Ergehen»-Zusammenhang glaubte, dass nur schon der Ausgangspunkt, die Frage der Jünger, irgendwie absurd erscheint. Und dann wird der Text und damit die Heilungserzählung auch noch von Gesprächen des Geheilten mit den Pharisäern überlagert, so dass nur dieses Dilemma bleibt:- Die Langfassung zu benutzen und an ihren vielen Ecken und Kanten in der Predigt zu scheitern.– Die Kurzfassung zu benutzen und damit den Text auf eine Heilungserzählung zu reduzieren und damit seines Sinns zu berauben.
Ich versuche es dieses Mal so: Ich benutze zwar die Kurzfassung, beginne aber doch mit den Versen 1 bis 6. Mal sehen.

Heinz Angehrn

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