Da schickt das Churer Ordinariat der katholischen Bündner Kantonalkirche eingeschriebene Briefe. Ich geh gar nicht auf den Inhalt ein, der geht mich ja auch nichts an. Ich verweise nur auf den Stil, der mit einem solchem Vorgehen aufgezeigt wird. Da liegen die Gebäude so nahe beisammen, da kennen sich die Verantwortlichen gut. Und dann schickt man Briefe. Wie würde dies in St.Gallen geregelt? Bischof Markus und Claudius Luterbacher würden quer durch die Gebäude schreiten und mit Hans Wüst Kaffee trinken und ihre Anliegen vorbringen, oder auch genau umgekehrt. Und dann käme es zu einer gemischten Kommission mit Vertretungen von Bistum und Kantonalkirche und aus der zu einer gemeinsamen Vorlage ans Parlament. Das wäre gutes Funktionieren des dualen Systems.
Aber wenn man(n) (Klerikermann) die Strukturen zerstören will, dann schreibt man eingeschrieben. Mein Beileid Euch Kollegen/innen im Süden.
Heinz Angehrn
Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant