«Solidarität»?

Ich bin nun ja schon seit langem kein Linker mehr, ja wende mich von Ideologisierungen, die noch aus der philosophischen Steinzeit stammen, mehr und mehr angewidert ab. Doch heisst das nun nicht, dass man(n) politische Initiativen, die von Linken lanciert wurden, nicht auch als politisch vernünftig gewordener Mensch wirklich als «vernünftig» empfinden kann. So geht es mir mit 1:12. Ich gehe da von einem Mindestlohn von SFr. 4’000 aus. So betrachtet dürfen Menschen bis zu 48’000 im Monat und damit 576’000 im Jahr verdienen. Aber, meine Lieben: Das ist nun wirklich für alle genug, sei es Bankchef, Bundesrat, Konzernboss oder was auch. Was etwa Herr Spuhler da jammert, ist lächerlich.
Nun aber fordert gar eine Jungfreisinnige in einem Leserbrief, wir sollten «Solidarität mit unseren Zugpferden» zeigen. Liebe Dame, ich verspüre keinerlei Lust auf Solidarität gegenüber Menschen, die mehr als 600’000 im Jahr einstreichen wollen.
 

Heinz Angehrn

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