Am vergangenen Wochenende war wieder einmal ein Ausflug in den Wald angesagt. Das Newmaninstitut versucht mit dem erworbenen Waldstück produktiv und innovativ umzugehen. Bereits konnte im Newmanwald ziemlich viel Holz geschlagen werden, das jetzt zum Abtransport in grossen Holzsteren wartet.
Der Plan für das letzte Wochendene wurde leider durch erneuten Schneefall umgestürzt.
So sah es am Sonntagmorgen bei uns im Wald aus!
Wir hatten vor, 4 Bienenvölker in unserem Wald zu platzieren. Aber da die Bienen bekanntlich Schnee nicht mögen, war es nicht möglich, die Völker zu installieren. So blieb uns nichts anders übrig als ohne die Bienen raus zu fahren und zu schauen, wo diese einst ihr neues Heim bekommen könnten. Wir waren zunächst uneinig und schritten unsren Wald kreuz und quer ab. Joachim, unser Profiimker und Bienenvater, erzählte uns worauf es ankommt, wenn man Bienen «ansiedeln» will. Südlage ist gut, nicht zu nahe an einer «Verkehrsader» und im «Rücken» etwas Schutz von Bäumen oder Felsen. Naja, wirkliche Bienenexperten sind wir ja nicht… aber wir stellten uns vor eine Biene zu sein und suchten so den besten Ort.
«Wenn ich eine Biene wäre, wollte ich hier wohnen»
Gegen Mittag konnte wir uns nach einigen Diskussionen auf den Standort des Bienenhäuschens einigen. (Obwohl ich denke, wir wären nicht in Schweden, wenn der Standort nicht noch fünf Mal geändert würde…)Das obligatorische Lagerfeuer, Würste braten und diesmal auch «Chässchnitte aus der Glut» gehörten natürlich zum Waldausflug dazu. Wir sind bereit, neue Pläne für die Waldbewirtschaftung auszuhecken.
Sibylle Hardegger
Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant