waren in ihrem Heimatland und an ihrem Wirkungsort immer unbeliebt. Man denke etwa an Amos, Jeremia und den Täufer. Trotzdem oder gerade deswegen ist prophetische Botschaft oft Teil einer nicht gern ausgesprochenen Wahrheit und auch Ankündigung von Veränderung.
Darum – ich habe die Pfarrrei-Initiative nicht unterzeichnet, weil mir ihr Subito-Weg im dualen System der Deutschschweiz falsch erscheint – könnten doch der Basler und der St.Galler Bischof etwas anders verfahren als ihr Churer Kollege. Der verfährt, wie man bei Propheten/innen verfahren kann, er droht mit der Inquisition und mit Sanktionen. [Und der Herr Prälat sinniert wie einst Herodias, wie die Köpfe rollen könnten.] Die Bischöfe Felix und Markus könnten sec reagieren: So sind Propheten eben, und jede Zeit braucht sie.
Ein PS noch: Die peinliche Befragung von Abt Martin durch kath.net, wurde sie wirklich in Oesterreich oder doch eher im Bistum, in dem er wohnt, formuliert?
Heinz Angehrn
Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant