Die wilde Hatz

In unmittelbarer Nachbarschaft zu uns rufen die strammen Jäger auf zur blutigen Jagd gegen das Monster schlechthin. Welches Monster: Berlusconi, selber auf der Pirsch nach jungem Fleisch; jung Luki und sein Ziehvater Ulrich bei der Indoktrinierung von Nachwuchs im braunen Gefild; oder gar der FC auf der Suche nach neuen Finanzquellen seitens des Staates?
Nein, nein, das harmlose Wildschwein soll gejagt werden, das uns mit seinem Grunzen erfreut und mit seinem Gestöber nach Eicheln und anderen Leckerbissen ärgert. Auf zur Hatz, lasset die Hörner erschallen! Die Spezies homo non semper sapiens (vor allem in der maskulinen Fassung) beim Befriedigen der steinzeitlichen Bedürfnisse. Weidmannsheil denn. Auf den Sauenpfeffer verzichte ich gern, gönne ich doch diese Delikatesse lieber Schwester Luchs, Mamma Bär und Papa Wolf.

Heinz Angehrn

Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant

https://www.blogs-kath.ch/die-wilde-hatz/