Der Mormone

Mitt Romney möchte Präsident der USA werden. Er scheint konservativ, aber integer. Gegen Obama hätte er in der Finanz- und Wirtschaftskrise vielleicht eine Chance. Sein Pech: Er ist Republikaner. Und da haben bibelfest gottesfürchtige Evangelikale das Sagen. Denen passt Mister Romney nicht. Von Kindesbeinen an gehört er eben zu den ganzkörperunterwäschetragenden geistigen Nachfahren des neuen Mose, des Steinefinders Mister Smith. Eigentlich einfach eine andere Variante von «evangelikal». Und nochmals: er scheint clever und integer. Sein IQ ist deutlich höher als der des Herrn Perry. Und: Mormonen begrapschen keine Frauen wie Mister Cain.
Es ist einfach peinlich, dass bei Herrn Romney im Wesentlichen über seine Religionszugehörigkeit und nicht über seine politischen Fähigkeiten diskutiert wird. Typisch für diese Barbaren-Nation!

Heinz Angehrn

Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant

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