PF 2011/20, S.44f (Artikel von Antje Schrupp zur Forderung eines Umdenkens in der katholischen Sexualmoral):
«Der katholische Katechismus gehe bis heute davon aus, dass es eine bestimmte ‘Essenz’, also ein natürliches unabänderliches Wesen des Menschen gebe, an dem sich die ‘Existenz’, also das Leben und seine Regeln, zu orientieren hätten … die Gottebenbildlichkeit des Menschen» (aber) «bedeute, dass Gott den Menschen die Freiheit gegeben hat, ‘ihre eigene Existenz performativ zu gestalten’ – also zum Beispiel die kulturelle Bedeutung von Frau- und Mannsein ihren eigenen Wünschen entsprechend zu beeinflussen.»
Nur weiter so.
Heinz Angehrn
Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant