Angekommen in der Realität. Festgestellt, dass noch nichts zu wollen ist mit dem Traum vom Abwerfen der Verantwortung. Festgestellt, dass man(n) erst 56 und noch nicht 63 ist (das magische Datum, das Wechseln in die kleine Welt der kleinen Probleme von Haus, Garten, Gesundheit und Tieren).
Da geht der Nachbarkollege im Zorn, weil er im jahrelangen Kleinkrieg mit dem Mesmer von den Verantwortlichen die Schuld zugeschoben erhalten hat. Da verliert eine Gottesdienstgemeinde den einzigen konservativen und kirchentreuen Priester weit und breit (man beachte, dass der Verfasser damit auch über sich spricht!). Da ist auf Beginn des neuen Kirchenjahres nichts als eine Lücke, die die Kollegen der anderen Nachbarpfarrei quasi ohne jede Vorwarnzeit nun füllen müssen.
Da geschah Unrecht. Ehrlichkeit und Redlichkeit gebieten, dass ich dies hier festhalte. Ich bedaure den Vorgang, den ich nicht rückgängig machen kann, zutiefst.
Heinz Angehrn
Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant