Wo das Sparen so locker wäre

Die UBS verkündet, dass sie ihre «Kostenbasis» um 2 Milliarden Franken absenken müsse. Das mag sein, aufgrund der Entwicklungen im Wirtschafts- und Finanzsektor glauben wir ihr dies sogar. Noch wichtigerer Grund dürfte allerdings sein, dass sie (endlich!) vom Staat verpflichtet wird, ihre Eigenkapitalbasis zu erhöhen.
Wie senkt sie nun ab? Eigentlich wären die Milliarden ja bald gespart. Man(n) müsste nur die Löhne des Managements und der hohen Kader auf ein vernünftiges Niveau absenken (m.E. wären dies Reduktionen um 50 bis 80 Prozent). Aber Nein: Die Herren dürfen ihre Saläre behalten, gespart wird beim «gewöhnlichen» Personal. Und so verschwinden weltweit etwa 3500 Arbeitspülätze.
Ethisch verwerflich, nur hat Ethik die UBS noch nie interessiert. Noch immer schlägt etwa Herr Ospelt in Schönenberg ungestraft ab!

Heinz Angehrn

Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant

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