Konsequenzen

Und da nun die (zahlenmässig schon von Anbeginn kleine) Generation der Priester kommt, die mit 65 endgültig aufhören, nimmt das Tempo noch zu, mit dem noch grössere pastorale Monsterräume geschaffen werden, die dann einem einzigen Priester, der das Pech hat, jünger als 65 zu sein, zugeordnet werden.
Rezepte?Lösung der Neokonservativen und Altgläubigen: Pfarreien fusionieren, da ja auch die Zahl der Praktizierenden zusammengeschrumpft ist. Mathematisch geht es nun wieder auf: Ein Priester – eine Pfarrei (wieviele Kirchen?).Lösung der Altliberalen und Neugläubigen: Zölibat abschaffen und Frauenpriestertum einführen. Mathematisch geht auch das auf: Jede Pfarrei hat ihre/n Priester/in.Meine Lösung: Ich gehe mit 63 und arbeite dann nur noch ehrenamtlich und unbezahlt in genau einem Dorf mit.

Heinz Angehrn

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