Heide Göttner-Abendroth und ihre Genossinnen wirken demnächst in der äusserst patriarchalen Stadt St.Gallen. Das wirbelt allerhand Staub auf, insbesondere da die Stadt den Anlass mitsponsert und das Wort von der «Sekte» im Mund geführt wird.
Nun, das ist ungemein erheiternd. Wenn wir etwa bedenken, dass da einst Thomas Hürlimanns Prälat im Spitzenhemd wirkte (von mir selber mitgesehen und mitgehört), dass da einst der abgetretene AFG-Boss als Chefredaktor des schwarzen Lokalblattes wütete und dass noch Frau Dreifuss aus der Stadt, in der sie geboren wurde, viel Misstrauen entgegenschwappte.
«Es ist besser, Rettungsboote zu bauen, als darauf zu hoffen, dass die patriarchale TITANIC Vernunft annimmt.» So böse titeln diese Frauen. Patriarchale Titanic? Wäre auch ein gutes Bild für die Neokonservativen und gar die Altgläubigen in der Kirche.
Heinz Angehrn
Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant