Heute mit etlicher Erheiterung im Tagblatt zur Kenntnis genommen: Nachdem die Innerrhödler wider jegliche Erwartung (und obwohl unsere Lieblingspartei – Sie wissen schon, die mit den gebräunten Jungs und dem auf die Fahnen geschriebenen Kampf gegen die «Hochkultur» – dagegen Sturm lief) an der Landsgemeinde der höheren Beteiligung an Theater und Konzert St.Gallen locker zustimmte, hat nun ein dort Eingeborener entdeckt, dass die katholischen Kirchgemeinden Innerrhodens sich auch an den Kosten des Bistums beteiligen wollen und dazu sogar einen Vertrag mit den St.Gallern, ergo den ehemaligen Unterdrückern, abschliessen wollen.
Er spricht von einem Dokument aus dem 19.Jahrhundert, das garantiere, dass Innerrhoden zwar von den Leistungen des Gnädigen Herrn und seiner Mitarbeiter profitieren dürfe, niemals aber daran zahlen müsse, und fordert auch, dasselbige im Archiv zu suchen. Und interessanterweise hat sich auch der Herr Landammann (derjenige mit dem de facto falschen Parteibuch) verlauten lassen, dass die Kirchgemeinden keinen Vertrag mit der St.Galler Kantonalkirche (dem Konfessionsteil) abschliessen sollten.
Haben wir nicht grössere Probleme?Und sind die Schlachten am Stoss und an der Vögelinsegg nicht schon lange her?
Heinz Angehrn
Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant