Jahresbericht der ZöFra

Dieser traf vor wenigen Tagen ein. Das neue Vorstandsmitglied, Susanne Stoffel-Bauhaus, erzählt im nachdenklich stimmenden Editorial aus ihrer und ihres Partners Geschichte mit der Kirche.
Und wieder einmal – wie natürlich in den vielen Jahren, in denen ich in den Begegnungen zwischen der Schweizerischen Kommission Bischöfe-Priester und der ZöFra Protokoll schrieb (aus all diesen Protokollen darf hier, da sie vertraulich waren, nie etwas Konkretes berichtet werden, obwohl mich viel Gehörtes empört, ja entsetzt hatte) – lese und höre ich, wie diese institutionalisierte Unwahrhaftigkeit des Systems Menschen bedrängt und emotional kaputt macht.
Nur zwei Beispiele aus dem Text:- Priester und ihre Partnerinnen können, wenn ein/e Kirchenpräsident/in wechselt, plötzlich abschiessbar und damit erpressbar werden. Das Eis, auf dem sie stehen, ist unglaublich dünn. Sie sind ständig vom Goodwill kirchlicher oder staatskirchlicher Vorgesetzter abhängig.– Die Anzahl bewilligter Laisierungen aus der Hand der römischen Instanzen steht in seltsamen Verhältnis zum Alter der Gesuchsteller. Priester unter 50 werden viel weniger laisiert. Noch eine Form der Erpressung.
Wer erklärt eigentlich einem Durchschnitts-Kirchenmitglied so viel Unwahrhaftigkeit? Und wer tritt angesichts dieser gegen die hier vor wenigen Tagen von Frau Mehr formulierte These an?

Heinz Angehrn

Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant

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