Ich nehme meinen Kampf gegen einen möglichen (mit linksideologischer Unterstützung zudem ermöglichten) deutlichen Wahlsieg der NSVAP im Oktober wieder auf und verstehe ihn als einen rhetorisch-schreiberischen Langstreckenlauf. Gegen diese Geister helfen nur sehr widerständige und mögliche Anfeindungen überstehende Kräuter!
Da ich St.Galler bin (und sicher bis 2018 auch bleibe), muss ich den Kampf vor allem mit den Mitteln führen, die mir das St.Galler Umfeld dieser Partei bietet. Und wohlverstanden: Sie ist bei uns trotz traurig-magerer personeller Besetzung (ein CH-Präsident, der vor allem lustig ist und sonst die Reden seiner Ghostwriter abliest; ein Massenhuhnhalter; ein Landwirtschafts-Vertreter; ein strammer brauner Junge; ein opportunistischer Überläufer – wollen sie noch mehr Trauriges hören?, ach ja, da gibt es noch den Erziehungsdirektor, o weh) weitaus stärkste Partei. Sie hat einerseits der SP die schweizerischen Arbeitnehmer, andererseits der CVP die ganze kirchlich-konservative Klientel abgeluchst und sonnt (!) sich in Populismus, den diese Wählerschichten so hegen.
Also Start zum Kampf: Die St.Galler SVP nimmt wie folgt zum Ergebnis der Abstimmung über die freie Schulwahl (gegen die wohlverstanden ausser den Jungfreisinnigen und den ganz Religiösen alle waren) Stellung: Die Initiative sei:a) «unwirtschaftlich»b) «diskriminierend»c) «elitär»gewesen und habe damit alle Eigenschaften vereint, «welche die SVP … bekämpft».
Gleich mehr dazu.
Heinz Angehrn
Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant