Nur noch schnell: Kurz nach den Tessinern waren auch die Ungarn da. Das Takács Quartett liess uns den garstig langanhaltenden Winter vollends vergessen. Mit Haydns Streichquartett B-Dur op. 71/1 hob es ab in die Sphären vollkommen logischer Melodik, liess dann die aufkommende Emotionalität des 19.Jahrhunderts in Felix Mendelssohns bewusst in der Nachfolge Beeethovens komponiertem Nr.2 a-Moll op. 13 in den Konzertsaal eindringen, zog sich zur Pause zurück (in der uns mitten in solcher Schönheit der Weisse gar bitter vorkam) und hob dann an zur absolut subjektiv-romantischen Sicht der Musik in «Aus meinem Leben» von Bedrich Smetana.
So viel Freude am Musizieren wie bei Edward Dusinberre an der ersten Violine und beim Capo der Gruppe, bei András Fejer am Violoncello, so viel Freude im Publikum!
Heinz Angehrn
Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant
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