Wieder einmal ging sie auf, die einfache Rechnung, sich durch gezielte Provokation selber zum Opfer zu machen und die Anhängerschaft noch stärker auf die Formel «Wir gegen den Rest der Welt» einzuschwören. Hatte ich zuerst ein gewisses Mitleid mit Herrn Fehr (er braucht ja nicht unbedingt handfesten Prügel, es genügt wirklich rein verbaler), so verstand ich im nachhinein, dass er diese Attacke bewusst provoziert hat. Wie hier schon dargelegt (siehe die Beiträge der letzten Jahre) war genau dies eine Taktik in den Jahren 1928 bis 1932.
Welch üble Welt, in der sich nichts Wesentliches am IQ der Gesamtmenschheit ändert. Die selben die Wahrheit massiv verfälschenden grob gemalten Plakate, die selben nach Sündenböcken schreienden Parolen, die selbe Masche der ideologischen Verführung, und wieder rennt das Volk hinterher.
(PS und apropos: In diese Beurteilung passiert dieses unsäglich verlogende Plakat mit dem zerknüllten Lampion. Aber auch darauf fällt das Volk herein. Vermutlich gibt es wahrhaftig nun Leute, die meinen, dass die traute Kinderwelt zerstört wird, wenn keine Gewehre mehr in den Kleiderschränken stehen!)
Heinz Angehrn
Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant