Dänemark

Die Woche war so reich, dass ich erst heute dazu komme über meine Begegnungen in Dänemark zu berichten.Meine Kontaktpersonen in Dänemark sind die beiden Seelsorger, die für die Jugendarbeit in der Diözese zuständig sind:Son Bui ein gebürtiger Vietnamese und Michael Hojer ein Däne. Da Son kein Deutsch spricht, war unsere Verhandlungssprache dieses Mal Englisch. No problem! Michael hat mich vom Flughafen abgeholt und zum Büro der Jugendseelsorge gefahren. Dort hatte Son bereits einen Lunch vorbereitet. Bei Smalltalk und feinen dänischen Köstlichkeiten konnten wir uns für die bevorstehende Sitzung so richtig aufwärmen. Denn: Michael hatte gerade auch noch den Informationsbeauftragten der Diözese zur Sitzung mit eingeladen und die Redaktorin des Diözesanblattes. Ich konnte also vor versammelter Runde meine Projekte darlegen. Meine langjährige Erfahrung in der Seelsorge haben mich gelehrt, dass die Jugendseelsorge stets sehr professionell organisiert ist. Genau das trat mir auch in Dänemark entgegen. Meine Gesprächspartner hatte viele Fragen und wollten vieles noch genauer wissen als ich es beantworten konnte. Super! Der Infobeauftragte bot seine Dienste an, alle Pfarreien mit einer Mail anzuschreiben und über das Praktikantenprojekt zu informieren. Echt gut. So können sich interessierte Pfarreien direkt melden. Darüber hinaus haben wir natürlich einige besonders geeignete Pfarreien im Blick, die wir direkt anfragen werden. Im Laufe des Gesprächs bekamen die beiden Jugendseelsorger selbst Lust einen/eine Praktikanten/Praktikantin auf ihrer Stelle aufzunehmen. Lisbeth, vom Diözesanblatt, machte schliesslich noch ein Interview mit mir. Ich fragte sie, ob ich sie am nächsten Tag besuchen könne im Büro. Klar, kein Problem. So lernte ich am zweiten Tag auch das Ordinariat von Kopenhagen kennen. Besonders interessant, die St.Andreas Bibliothek, die sich ebenfalls dort befindet. Einige alte Handschriften werden dort aufbewahrt, aus dem 14 Jahrhundert, die wirklich sehenswert sind. Zu meiner Überraschung traf ich auch die Generalsekretärin der nordischen Bischofskonferenz wieder. Sie hat nämlich ihr Büro im Ordinariat von Kopenhagen. Ein freudiges Wiedersehen!
Auch bei diesem Besuch durfte ich viel Unterstützung durch die Verantwortlichen vor Ort erfahren. Zudem muss ich sagen, dass die Stadt Kopenhagen mir bis jetzt am besten Gefallen hat. Das Stadtbild ist nicht verschandelt durch Neubauten. Sondern die Innenstadt bildet eine harmonische Einheit. Das heisst, auch touristisch hat Kopenhagen durchaus einiges zu bieten. Ich stelle mir vor, dass Praktikanten gerade wegen des studentischen Lebens In der Stadt sich sehr wohl fühlen würden.Wenn ich wählen müsste, wo ich ein Praktikum machen wollte, dann muss ich sagen, die Auswahl wird immer schwieriger!!
Meine Kontaktpersonen
Charme der Altstadt

Sibylle Hardegger

Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant

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