In Finnland angekommen

Heute Abend bin ich in Finnland angekommen. Seit der Umstellung auf die Winterzeit ist es bereits um 16 h stockdunkel! So habe ich beim Abflug in Stockholm und bei der Ankunft in Helsinki leider nicht viel gesehen.
Meine Kontaktperson Marko hat mich freundlicherweise am Flughafen abgeholt. War schon gespannt darauf, zu erfahren, was er für eine Aufgabe im Bistum hat. Er ist Kirchenmusiker, Domorganist. Ich finde es absolut spannend, welche Personen mir als Kontaktpersonen vermittelt wurden. In Schweden der Rektor der theologischen Hochschule, in Island der Bischofssekretär, in Finnland der Domorganist, in Dänemark der Stellenleiter der Jugendseelsorge und in Norwegen einer der Pfarrer. Eine Gruppe so vielfältig wie die verschiedenen Dienste in der Kirche.
Diese fünf Personen werden die Umsetzung des Praktikantenprojektes entscheidend mit prägen und da ist es so wertvoll, dass verschiedene Perspektiven der Pastoral einfliessen. Mir scheint die Vielfalt gegeben.
Marko hat morgen noch Unterricht, denn er ist auch als Lehrer tätig. Doch für den Nachmittag hat er schon ein Programm zusammen gestellt und der Bischof von Helsinki nimmt sich morgen Abend nach der Feier der Erwachsenenfirmung Zeit für mich.
Zudem weiss Marko ziemlich viel über den wichtigsten Wallfahrtsort Köylio, wo der Heilige Henrik verehrt wird. Der Heilige Henrik, der für den Glauben auf seiner Missionsreise in Finnland starb. Wie Marko die Geschichte erzählte, kam mir der Vers aus dem heutigen Evangelium in den Sinn: «Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt euer Lohn im Himmel wird gross sein.»

Sibylle Hardegger

Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant

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