Was in Savognin endete XII

Die Woche war also ein mehrtägiges Debakel, mit Unverträglichkeiten hin und her, mit spitzen Bemerkungen und mit gelegentlichen Grobheiten. In all dem fiel nur Tobias voll aus dem Rahmen. Wie ein Traumtänzer, der nicht weiss, wie ihm ist und passiert, war er gelegentlich anwesend und verstand dann nicht, was die anderen Vier gerade wieder Seltsames kommunizierten. Und wenn alle einmal schweigen wollten, dann setzte er urplötzlich an mit Argumentation und Diskurs und war höchst erstaunt, dass keiner ihm folgen mochte. Dass Mélanie nicht anwesend war, erschliesst sich dem Leser wohl von selbst; sie hatte zu arbeiten und Wichtigeres zu tun. Nun denn, man könnte in den Ferien auch Schöneres und Wichtigeres tun, als sich miss zu verstehen, zu missdeuten und zu missbilligen. Es bleibt die traurige Moral von dieser Geschicht: Falscher Beginn ist einzurenken nicht!

Heinz Angehrn

Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant

https://www.blogs-kath.ch/was-in-savognin-endete-xii/