Dokumentation

Wieder einmal sei hier der Sprachstil der Piusbrüder dokumentiert. Auch wenn sie sich gerade nicht in die sprachfäkalen Abgründe begeben (»Kinderschlachtung» und «Homoperverse»), so ist der Tonfall in fast jeder Thematik brutal menschenverachtend und – man erlaube mir das böse Wort, aber bei den Menschen ist es angemessen – zynisch gottlos.
So wird etwa von einem Firmvorbereitungsgottesdienst in Wien bei kreuz.neth berichtet:
«Es war eine unterhaltsame Veranstaltung in jugendgerechter Sprache, mit lautem Schlagzeug, Diskolicht und vermutlich auch mit Fladenbrot, wie wir es alle vom Dönerstand her kennen. Am 8. November stand Weihbischof Stephan Turnovszky in Wien einer neugläubigen Diskomesse vor. Der Anlaß fand in der Ortschaft Großengersdorf – zwanzig Kilometer nordöstlich von Wien – statt. Bei den Diskomessen der Wiener Erzdiözese wird üblicherweise Pita-Brot konsekriert. Doch die Organisation dieser Veranstaltungen vermeiden schon seit längerem, Photos der Eucharistiefeier zu veröffentlichen.Offenbar wünscht der verantwortliche Kardinalerzbischof Christoph Schönborn, daß die Fladen-Skandale im geheimen geschehen. Dennoch ist wahrscheinlich, daß Mons. Turnovszky nach dem Vorbild seines Erzbischofs Pita-Brot konsekriert hat.»
Und so geht es weiter. Peinlich, lächerlich und entlarvend.
Apropos, liebe Piusbrüder: Hat denn unser Herr Jesus dünne Hostien gebraucht beim Abendmahl?

Heinz Angehrn

Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant

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