Jesus-Buch von Ebner

Ich fühle mich in folgenden theologisch-exegetischen Grundüberzeugungen bestätigt:
a) Jesus aus Nazareth war ein apokalyptischer Wanderprediger mit Heilungskraft.b) Er rief Menschen in die direkte Nachfolge in seinem Jüngerkreis bzw. in die indirekte Nachfolge in der Umkehr ihrer Lebenswerte.c) Er kam sehr bald in Konflikt mit der religiösen Obrigkeit, der er Heuchelei und ein falsches Verständnis von Glauben vorwarf.d) Bei einem Aufenthalt in Jerusalem fiel er seinen Gegnern in einem primär religiös motivierten Prozess zum Opfer.
Ich denke wieder einmal weiter, zumal Paulusjahr ist:
e) Paulus aus Tarsus hatte ein persönliches Umkehrerlebnis mit dem auferstandenen Jesus, wie ihn seine Jünger schon bezeugten.f) Als jüdisch-theologisch ausgebildeter Mensch deutete er Jesus als den Verheissenen und Messias.g) Aufgrund der Erlebnisse des Jüngerkreises und seiner eigenen Umkehr deutete er den Auferstanden als Christus und Gottessohn und legte die Basis für die gesamte christliche Lehre.h) Mit seiner Lehre von der Rechtfertigung aufgrund der Ereignisse an Karfreitag und Ostern schuf er den stärksten Gedanken der neuen Lehre.
So organisch und doch so logisch, wenn man die Bibel nicht fundamentalistisch liest!

Heinz Angehrn

Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant

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