«La crise n'existe pas»

Selten so gelacht … selten so viel positive Schadenfreude ob folgendem Vorkommnis: Man(n) vergleiche die aktuelle Ausgabe der brav neoliberalen und vom Blocher-Jünger Roger Köppel streng auf Rechtskurs gehaltenen (ehemals wertvollen, weil damals wertliberalen) Schweizer Wochenzeitschrift «Die Weltwoche» mit den gestrigen Ereignissen in der Schweizer Innen- und Finanzpolitik. Da hat sich die «Weltwoche» gleich selber gegroundet. Wer wird ihr noch ein Wort glauben können? Und – das ist übel – was sollen wir aus diesem Wissen heraus über die x-mal aufgekochten Verschwörungstheorien in der Causa Bundesratsabwahl denken? Den Herren Engeler und Somm empfehle ich einen schnellen Arbeitsplatzwechsel. Herr Köppel könnte vielleicht als Butler im Hause Tettamanti noch unterkommen. Und Christoph M., der Eingebräunte? Der könnte seine Kolumnen künftig in der «Schweizerzeit» schreiben.

Heinz Angehrn

Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant

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