Eine neue Runde von Überlegungen zur Frage des Fundamentalismus im Christentum und auch in unserer Kirche (diese Variante ist ja sehr speziell, darum von mir immer mit dem eigentlich nicht existierenden Terminus «katholikal» benannt – ich würde sehr gerne für mich irgendwann das «Urheberrecht» einfordern), angeregt durch die gerade eingetroffene neue Nummer des «Publik-Forum» (2008/19, insbesondere die Seiten 18-23 zu «Glaubenskonflikte») und eigene Beobachtungen im Umfeld des Paulusjahres.
Ein Zitat von H.Meesmann aus dem «Publik-Forum» (S.19) zum Beginn: «Als innerkirchlicher Spaltpilz erweist sich vor allem die wörtliche Lesart der Bibel, wie sie in fundamentalistisch-evangelikalen Gemeinschaften üblich ist. Die historisch-kritische Bibelauslegung hat unwiderruflich gezeigt, dass ‘Gottes Wort’ – die ‘Offenbarung’ – nicht ohne menschliche Ausdeutung zu haben ist … Eine wörtliche Lektüre der Bibel jedenfalls führt in absurde Widersprüche …».
Heinz Angehrn
Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant