Ging aber sehr lang

Nun haben sie sich doch getroffen, haben doch eine Aussprache geführt, anscheinend sogar eine gute. Gut für die Kirche CH, dass dieser Zwist bereinigt ist. Bleibt die eine und mich verfolgende Frage: War das überhaupt nötig? Wurden da nicht Menschen und Gremien manipuliert und instrumentalisiert? Wäre der entstandene gravierende Schaden, der seit dem Urteil des Kantonsgerichts BL die Frage um unsere bewährten Landeskirchen belastet, nicht zu vermeiden gewesen? Und grob materiell gedacht: Hätte das Geld für die vielen Juristereien nicht andernorts einen besseren Zweck gefunden? Weniger grob bibeltheologisch gedacht: Warum wurde die jesuanische Regel, dass man einen Zwist unter vier Augen regeln und nicht in die Öffentlichkeit zerren soll, so arg missachtet?Folgere für mich: Wenn ich mit meinem Bischof je streiten möchte, mache ich das privat mit ihm aus. Möchte mit Bischof Markus aber gar nicht streiten …

Heinz Angehrn

Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant

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